Eröffnung unserer Schülerfirma IFI „ I`ve forgotten it“

Am 21. März fand  in der Stadtschule Altlandsberg ein außergewöhnlicher Schultag statt, die Schülerfirma IFI „I´ve forgotten it“ wurde feierlich eröffnet.

Wir nutzten die Gelegenheit, Frau Krünitz, der Leiterin, und Frau Hilbers der begleitenden Referendarin einige Fragen zu stellen.

Wie sind Sie auf diese Idee gekommen, diese Firma zu gründen?

Ich habe mit Frau Hörl und Frau Hesse studiert, da hatten wir auch solch ein Projekt. Ich fand die Idee toll und wollte dies hier auch an der Stadtschule umsetzen.

Wie lange hat die Gründung der Firma gedauert?  

Die Gründung hat 21 Wochen gedauert.

Hatten Sie Unterstützung von anderen bei der Gründung?

Ja, ich habe Unterstützung von Frau Schöne, Frau Hörl, Frau Hesse und von der gesamten Klasse 8b bekommen.

Was verkaufen Sie in Ihrer Firma?

Wir verkaufen alles, was ihr nicht habt oder am Morgen vergesst. Bald wird die Lehrküche in der 2.Hofpause die Pausenversorgung übernehmen.

Gab es Probleme bei der Gründung?

Sehr viele. Es gab keinen Tag ohne Probleme. Aber wir haben jedes Problem versucht zu lösen.

Gab es Momente wo Sie sich selbst fragten, ob Sie das noch weiter machen wollen?

Bis jetzt noch nicht, ich stehe voll und ganz dahinter.

Werden Sie finanziell unterstützt?

Noch nicht. Die Eröffnungsfeier habe ich privat bezahlt und hoffe,  dass das Geld wieder reinkommt.

Der Schülerverband von Brandenburg hat uns besucht und uns zugesichert, dass sie Geld spenden oder Sponsoren für uns suchen. Auch einen Kühlschrank wollen sie uns schenken, damit ihr im Sommer gekühlte Getränke habt und ihr jede Woche Cupcaks bekommt.

Aus welchen Personen besteht die IFI, nur aus Schülern der 8b?

Dieses Schuljahr  besteht die Schülerfirma IFI „I forget it“ nur aus Schülern der Klasse 8b.

Dadurch, dass viele Schüler sehr schnell die Lust verloren hatten mitzumachen, wird es im  nächsten Jahr im W2-Kurs angeboten. Dann dürfen Schüler unter den Wirtschaftsaspekten arbeiten: einkaufen, verkaufen, Businessplan schreiben, Buchhaltung führen, Flyer entwerfen und vieles mehr.

 Wie stellen Sie sich die Zukunft für die Firma vor?

Ich stell mir das so vor, dass die Schüler morgens zur Schule kommen und ganz genau wissen, ich bin hier nicht nur Schüler, sondern ich bin auch Unternehmer. Ich arbeite mit richtigem Geld und habe hier ein Monopol geschaffen. Das bedeutet, nur ich habe Sachen, die die anderen nicht besitzen.

Wenn ich später einen Beruf erlernen will, kann ich bei meiner Bewerbung erzählen, dass  ich in einer Schülerfirma mitgemacht  und Erfahrungen gesammelt habe. Ich weiß, wie man Briefe schreibt, Emails verschickt und mit Kassenbelegen umgeht. Wir lernen jeden Tag für das Leben. Diesen Satz hört man ständig, aber wir machen das wirklich.

Vielen Dank für das Interview.

Emely, Klasse 7

29 May 2017