INISEK-Projekt „Erklärfilme von Schülern für Schüler 2019-20“

INISEK-Projekt „Erklärfilme von Schülern für Schüler 2019-20“ nach Corona-bedingter Verlängerung im Dezember 2020 erfolgreich beendet

Zur Herstellung und Produktion kleiner Videofilme aus verschiedenen Interessenlagen konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Themen selbst wählen.

Sie recherchierten dazu im Internet und erarbeiteten ein Konzept, wie sie diese Themen innerhalb ihrer Gruppen umsetzen wollen. Die Umsetzung erfolgte dann auf verschiedene Weise, sei es indem sie selbst kleine Rollen spielten oder durch zeichnerische Erklärung mit Hilfe des Whiteboards.

Gleichzeitig wurden ihnen Kenntnisse in der Arbeit mit digitalen Medien sowie der Produktion von Videos vermittelt.

Gleich zu Beginn des Projektes wurde den Schülerinnen und Schülern der beabsichtigte Verwendungszweck der zu produzierenden Erklärfilme erläutert. Dadurch wurde bei ihnen der Ehrgeiz geweckt, selbst einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer eigenen Arbeit zu stellen. Auch durch das fortlaufende Angebot, sich während des gesamten Projektverlaufs Unterstützung bei Fachlehrern, Projektleiter oder auch untereinander einholen zu können, trug zur Leistungsmotivation bei.

In regelmäßigen Redaktionssitzungen oder Gruppengesprächen war den Schülern die Möglichkeit gegeben, Zwischenstände ihrer Arbeit begutachten und auswerten zu können. Die Arbeit in Gruppen war von entscheidendem Vorteil. So lernten sie u.a. auch, ihre Aufgaben sinnvoll aufzuteilen und anderen Mitschülern zuzuhören. Ihre Initiativen, selbständig Hilfestellungen innerhalb der Gruppe sowie unter den Teilnehmern des gesamten Projekts zu suchen und anzunehmen bzw. eigene Hilfen anzubieten, förderte den positiven Effekt, von anderen zu lernen.

Die Arbeit in diesem Projekt half den Teilnehmern, ihre Selbstorganisation und Selbstständigkeit zu entwickeln und zu fördern, ihr Durchhaltevermögen zu stärken und Teamfähigkeit zu entwickeln.

Durch die Arbeit in kleinen Gruppen, jahrgangsübergreifend, konnten soziale Kontakte geknüpft bzw. gefestigt werden. Der Kenntnisstand des Einzelnen floss in die gemeinsame Arbeit ein, wodurch sie voneinander lernten. Dies sah man besonders deutlich bei der Problemlösung im technischen Bereich, wie z.B. bei der Funktionsweise der Kameras.

Durch die Corona-Pandemie seit März 2020 und der dadurch bedingten zeitweisen Schulschließungen konnten teilweise Projekte des Schuljahres 2019-20 nicht abgeschlossen werden und nicht alle in das Schuljahr 2020-21 übertragen werden. So konnte das Projekt „Meine Schule – das sind wir! 2019-20“ nach Wiederöffnung der Schulen nicht fortgeführt und daher nicht zu Ende gebracht werden.

Unter Berücksichtigung, dass eine Verlagerung von Vorjahresprojekten in das neue Schuljahr insbesondere auch durch die Schülerinnen und Schüler umsetzbar sein muss, haben wir uns entschieden, nur den versäumten Teil des Projekts „Erklärfilme von Schülern für Schüler 2019-20“ in das Schulhalbjahr 2020 (Schuljahr 2020-21) zu überführen und es spätestens bis zum 31.12.2020 zu beenden.
Das ist auch gelungen. Obwohl teilweise Schülerinnen und Schüler bereits an den neuen Projekten teilnahmen, die mit Schuljahresbeginn neu starteten, blieben sie am Ball und nahmen am 18.08.2020 wieder ihre Drehbücher, die Videokamera und den Zeichenstift in die Hand.

Wieder gab es Schwierigkeiten mit den Präsenz-Workshops an der Stadtschule, die in Verbindung mit erneuten COVID-19-Fällen standen und damit einer besonderen Fürsorge bedurften. Wir entschieden uns für die virtuelle Variante, so dass das Projekt ab dem 13.11.2020 nur per Videochat stattfand.
Zur Weiterführung ihrer einzelnen Aufgaben wurde mit den Schülerinnen und Schülern vereinbart, diese dann in Heimarbeit zu erledigen. Einmal pro Woche gab es einen etwa einstündigen Videochat mit allen Teilnehmern, wo die Ergebnisse präsentiert wurden. Gleichzeitig wurden innerhalb einzelner Gruppen Aufgaben noch einmal genauer individuell per Videochat besprochen.
Durch die Darstellung und den Austausch in diesen Videokonferenzen lernten die Schülerinnen und Schüler intensiv, sich kommunikativ auszudrücken.
Teilweise konnten Erklärfilme jedoch nicht mehr vollständig zu Ende geführt und veröffentlicht werden. Das entmutigte die Schüler nicht. Viele von ihnen kündigten an, in ihrer Freizeit fehlende Sequenzen fertigzustellen und dann die Filme auch nach Ende des Projekts noch fertigzustellen, sobald das Computerkabinett der Stadtschule wieder genutzt werden kann. Daran lässt sich ablesen, mit welcher Konsequenz die Schüler doch an ihre Aufgabenerfüllung herangehen.

Pädagogisch wurde die INISEK-Projekt von Frau Zettelmann, Fachlehrerin für Kunst und Deutsch an der Stadtschule Altlandsberg, betreut. Sie unterstützte die Projektleiter in allen organisatorischen und pädagogischen Fragen und war Ansprechpartner in der Schule für interessierte und teilnehmende Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.
Das Projekt wurde durch das Programm INISEK vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der Bundesagentur für Arbeit und des Landes Brandenburg gefördert.

10 Dec 2020
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