Pressemitteilung „Ergebnisse der INISEK-Projekte“

In diesem Schuljahr konnten dank des Förderprogramms des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport „Initiative Sekundarstufe I“ wieder drei Projekte durchgeführt werden. Diese waren für die Jahrgangsstufe 7 das Projekt „ Meine Schule – deine Schule!“, das Projekt „Klar-gemacht! – Erklärfilme von Schülern für Schüler 2018-19″ für die Jahrgangsstufen 8 – 10 sowie das Projekt „Von den Bienen lernen 2018-19″ für die Jahrgangsstufen 7-10.

 
Ziel der Projekte war es, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern personale und soziale Schlüsselkompetenzen zu vermitteln und somit die Ausbildungsfähigkeit zu erhöhen.
Kooperationspartner der INISEK-Projekte „Meine Schule – deine Schule!“ und „Klar-gemacht! – Erklärfilme von Schülern für Schüler 2018-19″ war die Stadt Altlandsberg. Durchgeführt wurde das Projekt von der Leiterin Frau Nannette Prinz.
Das INISEK-Projekt „Von den Bienen lernen 2018-19“ für die Jahrgangsstufen 7-10 wurde durch den Regionalen Imkerverein Fredersdorf 1881 e.V. betreut. Hier war Herr Wolfgang Fischer der Projektleiter.

 
Im INISEK-Projekt „Meine Schule – deine Schule“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler einen Imagefilm und eine Broschüre rund um das Thema Schule. Innerhalb dieses Projektes wurden Fähigkeiten wie Kommunikations-, Kritik- und Teamfähigkeit gefördert und gestärkt.
Die Schülerinnen und Schüler wählten selbstständig die Themen, die später im Film gezeigt werden sollten und überlegten sich, wie sie dies später im Film umsetzen konnten.
Mit der Übertragung von Teilaufgaben auf einzelne Schüler oder Schülergruppen wurde selbständiges Arbeiten gefördert. Zudem lernten sie, im Team zu agieren und aufeinander Rücksicht zu nehmen.
Gegen Ende der Projektzeit hat sich die Gelegenheit ergeben, einen ehemaligen Schüler der Stadtschule Altlandsberg, der selbst auch Teilnehmer an INISEK-Projekten war, zu interviewen. Dieser Schüler schilderte anschaulich, wie sich seine Mitarbeit in diesen Projekten auf seine persönliche Entwicklung und Reife ausgewirkt hat. Er befindet sich jetzt in der Ausbildung bei einer Sparkasse. Dieses Interview haben die SuS vor Veröffentlichung in den Imagefilm eingearbeitet.

 
Beim INISEK-Projekt „Erklärfilme von Schülern für Schüler“ erstellten die Teilnehmer kleine Videofilme. Hierbei konnten sie das Thema selbst wählen.
Die Schülerinnen und Schüler recherchierten dazu im Internet und erarbeiteten ein Konzept, wie sie dieses Thema umsetzen wollen. Die Umsetzung erfolgte dann auf verschiedene Weise, sei es indem sie selbst kleine Rollen spielten oder durch zeichnerische Erklärung mit Hilfe des Whiteboards.
Gleichzeitig wurden ihnen Kenntnisse in der Arbeit mit digitalen Medien sowie der Produktion von Videos vermittelt.
Es entstanden insgesamt 4 Filme: „10 Regeln für den Computerraum“; „Backen mit Simon, Tibor und Tim“; „Das kleine Einmaleins“; „Fließtechnik in der Malerei“.
Gleich zu Beginn des Projektes wurde den SuS der beabsichtigte Verwendungszweck der zu produzierenden Erklärfilme erläutert. Dadurch wurde bei ihnen der Ehrgeiz geweckt, selbst einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer eigenen Arbeit zu stellen. Auch durch das fortlaufende Angebot, sich während des gesamten Projektverlaufs Unterstützung bei Fachlehrern, Projektleiter oder auch untereinander einholen zu können, trug zur Leistungsmotivation bei.
Den SuS wurde regelmäßig in Redaktionssitzungen oder Gruppengesprächen die Möglichkeit gegeben, Zwischenstände ihrer Arbeit begutachten und auswerten zu können. Die Arbeit in Gruppen war von entscheidendem Vorteil. So lernten sie u.a. auch, ihre Aufgaben sinnvoll aufzuteilen und anderen Mitschülern zuzuhören. Ihre Initiativen, selbständig Hilfestellungen innerhalb der Gruppe sowie unter den Teilnehmern des gesamten Projekts zu suchen und anzunehmen bzw. eigene Hilfen anzubieten, förderte den positiven Effekt, von anderen zu lernen.
Die Arbeit in diesem Projekt half den Teilnehmern, ihre Leistungsbereitschaft aber auch ihre Selbstorganisation und Selbstständigkeit zu entwickeln und zu fördern und ihr Durchhaltevermögen zu stärken.
Durch die Arbeit in kleinen Gruppen, jahrgangsübergreifend, konnten soziale Kontakte geknüpft bzw. gefestigt werden. Der Kenntnisstand des Einzelnen floss in die gemeinsame Arbeit ein, wodurch sie voneinander lernten. Dies sah man besonders deutlich bei der Problemlösung im technischen Bereich, wie z.B. bei der Funktionsweise der Kameras.

 
Im INISEK-Projekt „Von den Bienen lernen 2018-2019“ ging es inhaltlich um die Zusammenhänge zwischen Mensch, Umwelt und Natur. Die Projektteilnehmer sollten erkennen, wie wichtig die Beobachtung der Bienen ist, um schnell auf Störungen zu reagieren. Dabei ging es um die Wahrnehmung der Verantwortung für ein übertragenes Bienenvolk. Sie erkannten, wie bestimmte Einflüsse und Faktoren auf die Bienen einwirken und lernten sich selbst als ein Element des Lebensraumes zu sehen, welches sozial verantwortlich denken und handeln muss. Sie erkannten anhand der Schaubeute die Arbeitsteilung im Bienenvolk und so wurde ihnen klar, dass man nur gemeinsam anspruchsvolle Aufgaben meistern kann und die Bedeutsamkeit von Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit.
In den Wintermonaten lernten die Teilnehmer ihre handwerklichen Fähigkeiten zu erproben. Dabei hatten auch die Präsentation anlässlich des Tages der offenen Tür der Stadtschule sowie der Weihnachtsmarkt einen entsprechenden Stellenwert. Die Arbeit in diesem Projekt bot Schülerinnen und Schülern eine Rückzugsmöglichkeit vom Alltag der Schule.
Das selbsterfahrende Lernen, die gegenseitige Unterstützung und Hilfe in der Gruppe war für die Optimierung des Lernens und für die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer*innen besonders wichtig. Deshalb erhielten sie auch in kleinen Gruppen ihr eigenes Bienenvolk. So lernten sie eigenständig und verantwortungsbewusst zu arbeiten. Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Interessen zurück, wenn es die Ziele des Teams erfordern, sie hielten vereinbarte Regeln ein, boten anderen Hilfe an und ließen sich auch selbst helfen.
Die SuS berichteten engagiert über ihre Projektarbeit im Rahmen öffentlicher Auftritte wie Vogelscheuchenfest, Tag der offenen Tür in der Schule und auf Weihnachtsmärkten. Der Schulbienenstand Altlandsberg ist in der Region ein bekannter Ort, der gern von Besuchern angenommen wird.

 
Pädagogisch wurden die INISEK-Projekte von Frau Zettelmann, Fachlehrerin für Kunst und Deutsch an der Stadtschule Altlandsberg, betreut. Sie unterstützte die Projektleiter in allen organisatorischen und pädagogischen Fragen und war Ansprechpartner in der Schule.
Die Projekte wurden durch das Programm INISEK vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der Bundesagentur für Arbeit und des Landes Brandenburg gefördert.

 

20 Jun 2019
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